Trotz „Avengers: Endgame“: „Black Widow“ wird Beginn einer eigenen MCU-Reihe

„Black Widow“ ist sicherlich einer der auf den ersten Blick merkwürdigsten MCU-Filme – und es wird noch sonderbarer.

– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Avengers: Endgame“! –

„Black Widow“ mit Scarlett Johansson läutet Ende dieses Jahr Phase 4 des Marvel Cinematic Universe (MCU) ein, was sicherlich einige Zuschauer verwirren dürfte. Schließlich starb die titelgebende Natasha Romanoff in „Avengers: Endgame“, als sie sich opferte, um den anderen Avengers Zugang zum Seelenstein zu gewähren. Wenig überraschend spielt „Black Widow“ entsprechend vor „Endgame“, und zwar kurz nach „The First Avenger: Civil War“.

Als wäre das nicht kurios genug, soll „Black Widow“ aber auch nur der Anfang sein. Bereits im Oktober 2019 verriet dies Scarlett Johansson bei der Veranstaltung ELLE Women in Hollywood. Damals meinte sie, der Film sei der Auftakt eines eigenen Franchise im MCU.

Jüngst legte die Darstellerin von Natasha Romanoff nach. Während sie freudig über ihre „Black Widow“-Kollegin Florence Pugh („Midsommar“) redete, bezeichnete sich den Film erneut als eigenständiges Franchise.

Bislang schien es eher, als sei „Black Widow“ ein einmaliges Abenteuer und die Abschiedsvorstellung von Natasha Romanoff. Immerhin geht das MCU hierfür extra in der Zeit zurück. Wie sehen „Black Widow 2“, „Black Widow 3“ und dergleichen also aus?

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In den „Black Widow“-Filmen geht es wohl um eine neue Black Widow

Wir gehen eher nicht davon aus, dass ihre Filmreihe ausschließlich in der Zeit zwischen „Civil War“ und „Endgame“ spielt, obwohl das theoretisch durchaus möglich wäre. Allerdings war Black Widow in dieser Zeit entweder mit Captain America (Chris Evans) und Falcon (Anthony Mackie) im Untergrund oder leitete einen Teil der übrigen Superhelden in den fünf Jahren nach „Avengers: Infinity War“. Entsprechend müssten die weiteren „Black Widow“-Filme all die zugehörigen Stars wie Chris Evans zurückholen, was gerade bei ihm schwierig sein könnte.

Wir setzen bezüglich der nächsten „Black Widow“-Filme deswegen auf Florence Pugh. Sie feiert ihr Debüt im nächsten MCU-Film als Yelena Belova, die in den Marvel-Comics von denselben Leuten ausgebildet wurde, die schon Natasha Romanoff zur Spionin formten. In den Comics wurde Belova auch zur neuen Black Widow, diesen Weg dürfte ihr Film-Pendant, ebenfalls übernehmen.

Das hält die MCU-Zukunft für euch bereit:

„Black Widow“-Regisseurin Cate Shortland meinte inzwischen dazu passend auch, dass Scarlett Johansson das Zepter an Florence Pugh weiterreichen würde. Der MCU-Film werde zudem eine andere weibliche Geschichte vorantreiben, womit wohl die von Yelena Belova gemeint ist.

Entsprechend könnte „Black Widow“ tatsächlich der Abgesang auf Natasha Romanoff werden und zugleich den Auftakt für Yelena Belova darstellen. Die dürfte dann wohl auch in den nächsten MCU-Filmen eine Rolle spielen, beispielsweise bei einem potentiellen „Avengers 5“, und in der neuen „Black Widow“-Reihe im Zentrum stehen. Den Auftakt dieses neuen MCU-Franchise erleben wir 2020: Am 29. Oktober startet „Black Widow“ in den deutschen Kinos; sofern der Coronavirus dem nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht.

Black Widows Tod haben wir ja schon erwähnt. Aber wisst ihr auch noch, wie diese MCU-Figuren gestorben sind?

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Author: Andreas Engelhardt